Der Berg rutscht
In Tiruvannamalai, Indien, wo unsere Partnerorganisation Shanthimalai Trust zu Hause ist, haben sich durch Starkregen innerhalb von 36 Stunden große Muren von dem Berg Arunachala gelöst, an dessen Hängen viele Menschen leben, deren Häuser mitsamt ihrem Hab und Gut fortgeschwemmt wurden oder die in Gefahr sind. Tonnenschwere Gesteinsbrocken liegen nun auf wasserdurchtränktem, abschüssigen Boden. Viele Todesopfer sind zu beklagen, die Menschen verzweifelt. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung tun wir, was wir können, im Rahmen unserer Möglichkeiten. Der nächste Zyklon ist bereits angekündigt. Dunkle Wolken ziehen auf. (Dezember 2024).
Wassermassen
haben viele Reisfelder in Wasserwüsten verwandelt, die Ernte ist in den meisten Fällen unwiederbringlich verloren. Dieser Bauer (Name ist der Redaktion bekannt) hat seine gesamte Ernte verloren. Für Miete des Feldes und Saatgut hat er zuvor ca. 150.000 Rupien an Schulden gemacht, zu einem horrenden Zinssatz. Nun steht er vor dem Nichts: kein Einkommen, kein Brot für die Familie. Bald werden die Geldgeber ihre Zinsen mit fragwürdigen Methoden einfordern. Schätzungen zufolge haben sich seit den 1990er Jahren bis heute etwa 200.000 bis 300.000 Bauern in Indien das Leben genommen. Der Shanthimalai Trust versucht, die größte Not zu lindern.
Umdenken beim Anbau könnte die Ernte retten
Helfer aus Deutschland und die geschäftsführende Treuhänderin, Frau Vijayalakshmi, waren während der Corona-Epidemie lange Zeit sehr „zupackend“. Hier liefern sie medizinische Güter an ein Krankenhaus.
Ein professionelles Sauerstoffgerät wurde vom Roten Kreuz Deutschland gespendet. Die glücklichen Empfänger in der SRM-Klinik setzten es zügig ein, um Leben zu retten.
Wir arbeiten u.a. mit der Mangalam Welfare Society in Tiruvannamalai zusammen, die benachteiligte Frauen und Witwen in ihren Belangen und Nöten tatkräftig unterstützt.